Raphael Egli Fischprophezeiung

Print Einführung: Clemens Schlip (traduction française: David Amherdt). Version: 19.03.2026

Entstehungszeitraum: Dezember/Januar 1596 (sicher unter Verwendung von schriftlichen Vorarbeiten).

Editionen: Prophetia halieutica nova et admiranda, ad Danielis et sacrae Apocalpseos calculum chronographicum, divina ope nunc primum in lucem productum, revocata: qua et Apocalypseos et totius ecclesiae militantis status, notis et characteribus ternorum piscium marinorum, ad latera stupendo prodigio insignitorum, praemonstratur, Zürich, [Hans Rudolf Wyssenbach], 1598; Coniecturae halieuticae novae et admirandae et notis et characteribus ternorum piscium maritinorum, ad latera stupendo prodigio insignitorum, desumptae, Frankfurt a. M., Konrad Biermann & Co, 1611.

Zeitgenössische Übersetzung: Newe meerwunderische Prophecey: auff Danielis unnd der Offenbarung Johannis Zeytrechnung gezogen, die aller erst durch Gottes Gnad an das Liecht gebracht: darinn so wol der Offenbarung kurtze Meinung, als der gantzen streyttenden Kirchen Zustand, auss den Mahl und Zahlzeichen, so an dreyen Meerfischen gantz wunderbarlicher Weise gefunden, angezeigt wirdt / durch Raphaelem Eglinum Iconium, Dienern der Kirchen zu Zürych, erstlich in Latin beschrieben, jetzt aber gemeinem teutschen Land zum besten in das Teutsch gebracht, Zürich, [Hans Rudolf Wyssenbach], 1598.

 

Einen allgemeinen Überblick über Eglis (1559-1622) Biographie bieten wir an anderer Stelle auf diesem Portal, wo wir zudem besonders auf seine alchemistischen Interessen und seine mutmassliche Verbindung zum Rosenkreuzertum eingehen. Die folgende Einführung konzentriert sich auf seine Prophetia halieutica, die apokalyptische Interpretation einer seltsamen Naturerscheinung. Was Eglis geistiges Profil angeht, können wir hier gleich vorausschicken, dass er mit seiner Verknüpfung alchemistischer, esoterischer und apokalyptischer Interessen kein Sonderfall war. Es gibt im 16. Jahrhundert häufig den Typ des protestantischen Gelehrten, der sich für solche Dinge gebündelt interessiert; wenngleich er im lutherischen Bereich wohl noch häufiger auftritt als in der reformierten Welt, der Egli entstammte.

Am 21. November 1587 des julianischen Kalenders bzw. 1. Dezember 1587 des gregorianischen Kalenders wurde an der norwegischen Küste ein Hering gefangen, und am selben Tag ein anderer an der dänischen Küste. Das wäre an sich nicht weiter bemerkenswert, doch diese beiden Heringe sollen ihren Flanken runenartige Zeichen aufgewiesen haben. Einblattdrucke mit Abbildungen dieses Phänomens verbreiteten sich rasch, entsprechend dem massiven Interesse, das man damals Prodigien (unerklärlichen Wunderzeichen) entgegenbrachte, in denen man einen Appell Gottes wahrzunehmen meinte. Wir gehen auf dieses von einem krisenhaften Bewusstsein kündende Interesse auf diesem Portal auch an anderer Stelle ein, bei der Präsentation von Conrad Lycosthenes’ Wunderbuch, einer der bemerkenswertesten und umfangreichsten Prodigiensammlungen.

Doch zurück zu den Heringen: Die Fische wurden zu König Friedrich II. von Dänemark und Norwegen (1534-1588, König seit 1559) gebracht, der den Gelehrten Ananias Ieraucurius um eine Erklärung der Zeichen bat. Dieser veröffentlichte 1588 seine Explicatio characterum qui inventi fuerunt in lateribus duorum halecum. Er interpretiert die Zeichen als Textbotschaft, die das Weltende im Sinne der christlichen Apokalypse ankündigt. Die rechte Flanke des grösseren Herings etwa liest er so: Venit periodus subversionis mundi et mundanorum perversorum universi («Es kommt die Periode der vollständigen Weltzerstörung und aller Perversitäten dieser Welt»). Egli hat diese Schrift aus Dänemark gekannt, wie er selbst in seiner Prophetia halieutica vielfach deutlich macht; innerhalb der intellektuellen Kreise, die sich für derartige Wunderzeichen interessierten, haben offensichtlich sehr gut funktionierende Zirkulationswege für Bücher und Ideen bestanden.

In der Sekundärliteratur werden zudem Deutungen erwähnt, die die Heringsrunen als Vorzeichen des bevorstehenden Todes des Königs oder des Verschwindens der Heringe vor der norwegischen Küste gedeutet hätten; wir konnten das nicht verifizieren.

Der deutsche Gelehrte Helisaeus Roeslin veröffentlichte am Ende des gleichen Jahres (1588) eine ebenfalls apokalyptisch orientierte Gründliche, wahrhafftige und rechtmessige Erklerung, die sich auf den norwegischen Hering beschränkte. Ein Autor namens Antipas Francus widmete sich 1591 wiederum beiden Heringen (Divinorum characterum halecum duarum, o. O.), auch er mit apokalyptischer Tendenz. Auffällig an seiner Schrift ist eine gewissermassen «ökumenische» Zielsetzung: er möchte Katholiken, «Protestanten» (d. h. Lutheraner) und Reformierte gleichermassen erreichen (vgl. seine erste Vorrede Omnibus Christianis, fol. a1vo). Die Stossrichtung bleibt aber polemisch: der Papst ist der Antichrist, auch die Katholiken werden das am Ende zugeben müssen (p. 36). Er widmet seine Schrift Christian IV. von Dänemark (p. 3-7). Auch Francus interpretiert die Zeichen als Textbotschaft. Er bemüht sich, die Zeichen als sinnvolle Buchstabenfolgen zu lesen. Das funktioniert an einigen Stellen gut, an anderen nur mit Gewalt. Ein Beispiel: die Zeichenfolge

liest er als FLUMINI (p. 14-15). Die Akzeptanz einer solchen Dechiffrierung setzt aufseiten des Lesers eine enorme Gutmütigkeit voraus; wir besitzen sie nicht.

Am 21. Mai 1596 wurde vor Greifswald (Pommern) ein weiterer Fisch gefangen, der runenartige Zeichen aufgewiesen haben soll; Egli ist nicht sicher, ob es sich um einen Kabeljau/Dorsch oder um einen Schwertisch gehandelt hat, ersteres ist wahrscheinlicher, da Schwertfische in der Ostsee seltene Irrläufer sind. Wie es sich in diesen Fällen mit den runenartigen Zeichen jeweils wirklich verhielt, was gegebenenfalls die natürliche Erklärung ist oder ob es sich um einen geschickten Betrug handelte, das alles ist heute naturgemäss nicht mehr feststellbar.

1598 schliesslich veröffentlichte Raphael Egli seine Auslegung der geheimnisvollen Runenzeichen auf den beiden 1587 vor Dänemark und Norwegen gefangenen Heringen sowie auf dem Greifswalder Fisch. Die in der Literatur kolportierte Behauptung über die Existenz einer Vorgängerschrift Eglis aus dem Jahr 1587, die nur die beiden Heringe zum Gegenstand hatte, ist mit Sicherheit falsch.

In seiner auf ein kurzes Widmungsgedicht an Johann I., Pfalzgraf bei Rhein, Herzog von Zweibrücken, folgenden Vorrede (adressiert an die Christiani Germani, besonders die in Dänemark, Norwegen und Pommern) erklärt Egli, wie ihm die Inspiration dazu kam: Über Erzherzog Matthias war eine Abbildung des Greifswalder Fisches in Konstanz an einen vornehmen Zürcher gelangt, von diesem wiederum am 13. Dezember 1596 (julianischer Kalender: 3. Dezember) an Egli, der sich gerade ohnehin mit apokalyptischen chronologischen Berechnungen aufgrund der im Buch Daniel und der Offenbarung Johannis enthaltenen Angaben beschäftigte und die Jahreszahlen der noch bevorstehenden markanten Ereignisse vor Ablauf des Weltendes berechnete, die für ihn als gläubigen Christen in diesen Büchern genau prophezeit waren. Die Abbildung des Greifswalder Fisches brachte Egli auf die Idee, nicht nur die Zeichen auf diesem, sondern auch die auf den 1587 gefangenen Heringen als römische Zahlzeichen zu interpretieren. Als er mit ihrer Hilfe Jahreszahlen errechnete, stiess er auf eine verblüffende Übereinstimmung mit der von ihm errechneten biblischen Chronologie, die auf diese Weise eine wundersame Bestätigung erfuhr. Wie Ananias Ieraucurius weist er den Unglauben zeitgenössischer «Epikureer» zurück, die diese Zeichen für bedeutungslose Naturerscheinungen oder für Betrug halten. Was Eglis Perspektive auf die bevorstehenden Ereignisse insgesamt angeht, die er in seiner Prophetia halieutica ankündigt, so behält er natürlich die Ambiguität bei, die christliche Apokalyptik seit jeher auszeichnet: Weiss sie einerseits im Glauben, dass am Ende der Zeiten der Sieg Christi und seiner Auserwählten steht, so ist sie andererseits überzeugt, dass davor für die Gläubigen erst noch eine Zeit härtester Drangsal und Verfolgung kommen wird.

In Eglis interpretatorischem Ansatz, die Zeichen als Zahlen zu lesen, liegt seine Originalität gegenüber Ananias Ieraucurius und Antipas Francus. Dass auch dieser Interpretationsansatz an einigen Stellen ein beträchtliches Mass an Autosuggestion voraussetzt – man muss römische Zahlzeichen sehen wollen, um sie überall in den Runen zu finden – erkennt man beim Lesen von Eglis Ausführungen freilich rasch. Wie Egli aus einem Zeichen, das aussieht, wie ein A (also kein römisches Zahlzeichen), durch geschicktes Uminterpretieren (in zwei schräge I, verbunden durch einen eine Verzehnfachung ausdrückenden Querstrich) eine 20 macht, das ist nur einer von vielen Kunstgriffen, die den Leser staunen lassen, und es ist noch nicht einmal Eglis gewagteste Deutung. Die naheliegende Frage, warum der liebe Gott eine so wichtige Botschaft wie den chronologischen Ablauf des bevorstehenden Weltendes auf so komplizierte Weise mitteilen sollte, ficht Egli nicht an; denn Gott wolle gerade dadurch deutlich machen, was für eine Gnade es ist, diese Botschaft richtig zu verstehen, und ihm, Egli, sei das ja auch einwandfrei gelungen (fol. F2ro (1598) bzw. p. 27 [1611]):

Der Herr will aber durch die Interpretationsschwierigkeiten den Geschenkcharakter der Offenbarung dieses geheimen Mysteriums deutlich machen; ich hoffe, dass es nun klar zu Tage liegt, und dabei wurde keine gezwungene Interpretation vorgenommen und den Zeichen auch keine Gewalt angetan, und ihr Sinn auch nicht nach Belieben in die eine oder andere Richtung ausgelegt, sondern in einem unveränderlichen Sinn, der einheitlich und widerspruchsfrei ist.

Egli hielt sich offensichtlich nicht für berechtigt, seine von ihm als höchst wichtig empfundene Entdeckung seinen Zeitgenossen vorzuenthalten. Das war sicher der Grund, dass er parallel zum lateinischen Original auch noch eine deutsche Übersetzung erscheinen liess (ob er selbst der Übersetzer war oder andere das übernahmen, verrät der entsprechende Band nicht); während er mit der lateinischen Version auf die gelehrte Welt und internationale Verbreitung abzielte, konnte er mit der deutschen Fassung auch ein lesekundiges deutschsprachiges Publikum erreichen, das sich mit dem Lateinischen schwerer tat. In dem gleichen Jahr, in dem er diese Schrift veröffentlichte, war er übrigens wohl auch mit der Redaktion des Zürcher (deutschsprachigen) Kirchengesangbuchs befasst, mit dem das Ende des zwinglianischen Musikverbots im Gottesdienst besiegelt wurde. Diese Anmerkung ist nicht überflüssig; sie zeigt, dass Egli, anders als man befürchten könnte, nicht total in seine apokalyptischen Überlegungen versponnen war, sondern auch noch am normalen Alltagsleben teilnahm.

Grundsätzlich war es im Übrigen nicht seltsam, dass sich der Zürcher Theologe Egli mit apokalyptischen Fragen beschäftigte und dabei besonders auch auf die Offenbarung des Johannes rekurrierte. Zwingli hatte zwar persönlich nicht an die Kanonizität der Apokalypse geglaubt, doch sich dazu öffentlich nicht weiter geäussert. Prägend wurden daher in der Zürcher Kirche die Haltungen Leo Juds und Heinrich Bullingers, die sich beide intensiv mit der Offenbarung des Johannes auseinandersetzten. Hilfe bei Heringsrunen hatten diese Autoren freilich, anders als Egli, nicht gesucht.

Es gibt kein Anzeichen, dass Egli mit seiner doch in mancher Hinsicht eigenartigen Prophetia Halieutica in Zürich als Theologe Probleme bekommen hätte – die hatte er dafür einige Jahre später aufgrund seiner alchemistischen Interessen, die ihn an sich schon in Verruf brachten und darüber hinaus zur Vernachlässigung seiner Amtspflichten und in die Überschuldung trieben und letztlich zur Auswanderung zwangen. Das war auch der Grund, dass er die zweite, abgesehen vom Titel (nun Coniecturae halieuticae novae) und dem Wegfall der Widmung an den mittlerweile verstorbenen Johann I. unveränderte Ausgabe seiner Fischprophetie 1611 in Frankfurt am Main veröffentlichte, denn mittlerweile wirkte er als Theologieprofessor im hessischen Marburg. Man findet freilich auch keine Nachrichten, dass er bei seinen Herren Mittheologen in Zürich mit seinen Entzifferungsbemühungen 1598 Resonanz gefunden hätte.

Folgende fünf gesicherte Rezeptionszeugnisse für Eglis Prophetia halieutica haben wir gefunden:

Der vielseitig interessierte bedeutende Ulmer Ingenieur und Mathematiker Johann Faulhaber (1580-1635) zitiert in seiner 1632 in Augsburg erschienenen Schrift Vernufftiger Creaturen Weissagungen Eglis Ausführungen zu den Runenzeichen zustimmend.

Der hessische Gelehrte Johann Heinrich Alsted (1588-1638), der vermutlich mit Egli in Angelegenheit eines ihm von diesem 1612 zur Publikation vermittelten Giordano-Bruni-Manuskripts in Kontakt gekommen war, übernahm die Jahreszahl 1694 für den Beginn des von ihm erwarteten millenarischen Zeitalters, ohne allerdings deutlich zu machen, auf wessen Überlegungen er dafür rekurrierte.

Der französische katholische Theologe Jaques Gaffarell (1601-1681) äussert sich in seinen Curiositates spöttisch über Ieraucurius und Egli (p. 9): …sed eos et similes suo ingenio relinquamus («doch sie und ihresgleichen wollen wir ihrem Denken überlassen»). Etwas später bemerkt er (p. 100-101), die Zeichen auf den Heringen seien zwar wert, genau angeschaut und angestaunt zu werden (admiratione dignae), doch sie wie Ieraucurius und Egli auf Apokalypse und Buch Daniel zu deuten, sollte man sich schämen (non sinit pudor).

Der Polyhistor Wilhelm Ernst Tenzel (1659-1707) thematisiert Eglis Prophetia halieutica 1689 in seinen Monatlichen Unterredungen, die die fiktiven Gespräche einiger Freunde über diverse, vor allem aber literarische Gegenstände wiedergeben. Was hier (p. 410-412) über Egli gesagt wird, klingt insgesamt betrachtet eher spöttisch und skeptisch. Wurden etwa die Runenzeichen auf den Heringen nicht etwa von betrügerischen Menschen aufgetragen (p. 412)?

Der Zürcher Aufklärungstheologe Heinrich Corrodi (1752-1793) schliesslich weiss in seiner Kritischen Geschichte des Chiliasmus (p. 50-59) Eglis Bemühungen, nicht überraschend, gar nichts Gutes abzugewinnen. Er überlegt, ob die angeblichen Runen auf Betrug eines Fischers oder auf Einbildung zurückgingen. Er übt ausserdem eine sachliche und darum nicht weniger vernichtende Kritik an der Eglinschen Leseweise der Zeichen als Zahlen, kann sich daneben aber auch offenen Spott nicht verkneifen. Sein Gesamturteil ist klar: Eglis Prophetia halieutica ist «ein Beyspiel der abergläubigen Ausschweifungen seines Jahrhunderts». Freilich macht es sich Corrodi mit seinem Pauschalurteil über das 16. Jahrhundert hier doch zu einfach.

Die meisten heutigen Leser der Prophetia Halieutica, gleich welchen Bekenntnisses, dürften sich der von Gafarell, Tenzel und Corrodi geäusserten Kritik anschliessen wollen. Man kann sich kaum des Eindrucks erwehren, dass Raphael Egli in dieser Schrift seine durchaus überdurchschnittliche Intelligenz und enormen Fleiss für eine grotesk anmutende geistige Verirrung verschwendet hat. Doch die durch diesen Traktat ausgelöste Irritation kann nur fruchtbar werden, wenn sie sich nicht in einer spöttischen Haltung erschöpft, sondern zur kritischen Selbstreflexion anregt. Denn Aberglaube und Apokalyptik existieren auch heute, und zwar nicht nur in ihren klassischen Ausdrucksweisen, sondern gerade in Mitteleuropa vor allem auch in säkularisierten und oberflächlich rationalisierten Formen, deren Adepten oft nicht weniger atemberaubende geistige Klimmzüge unternehmen, um ihre waghalsigen bis absurden Thesen als wahr hinzustellen. Und wie zu Eglis Zeiten resultieren ein derartiger Aberglaube und eine derartige Apokalyptik zwar oft aus realen Problemen, aber sie sind schlechte Ratgeber, wenn es darum geht, diese Probleme konstruktiv zu lösen.

 

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