Gedicht über die thebäische Legion und Rede über den heiligen Mauritius
Übersetzung (Deutsch)
Übersetzung: Clemens Schlip (französischer Originaltext der Anmerkungen von Anne Andenmatten)
1
K. W. Welwei, «Agesilaos [2]», Der Neue Pauly 1 (1996), 254-255. Der Maler Apelles (s. nächste Fussnote) scheint kein Porträt dieses Königs gemalt zu haben, sondern eher Alexander den Grossen und dessen Begleiter Archelaos (Plin. nat. 35,96). Hat der Autor diese beiden antiken Persönlichkeiten verwechselt?
2
Griechischer Maler, geboren in Kolophon in Ionien um 380/375 v. Chr., der als der berühmteste Maler der Antike gilt. Er arbeitete unter anderem am makedonischen Hof für Philipp und Alexander den Grossen, und seine Gemälde wurden in der gesamten griechischen Welt und darüber hinaus geschätzt. Er zeigte ein innovatives Genie, bei der Auswahl der Themen und der Komposition der Themen, sowie eine aussergewöhnliche technische Meisterschaft; s. dazu N. Hoesch, «Apelles [4]», Der Neue Pauly 1 (1996), 828-829.
3
Impliziert ist hier der Gedanke, dass Agesilaos sich auch auf andere Weise als durch Gemälde bekannt machen wollte, d. h. auch durch Gedichte oder historische Erzählungen.
4
Die Abtei Saint-Maurice sowie im weiteren Sinne die Stadt und ihre Bewohner sind seit dem Mittelalter die Grabstätte der Heiligen der Thebäischen Legion und somit die Aufbewahrer ihrer Gebeine und Reliquien.